Tipps für den großen Fang
1. Geduld ist der Schlüssel
Anders als beim Sommerangeln bewegen sich die Fische im Winter deutlich langsamer. Ihr Stoffwechsel ist heruntergefahren. Hektische Bewegungen mit dem Köder schrecken oft ab. Lass den Köder ruhen, zupfe nur minimal und beobachte die Rutenspitze genau. Oft ist der Biss kaum spürbar – ein leichtes Zittern der Spitze ist das Signal zum Anhieb.
2. Das Wetter lesen
In Drill & Drift simuliert das Wettersystem reales Verhalten. Bei strahlendem Sonnenschein stehen die Fische oft tiefer oder suchen Schatten unter Eisschollen. Bei bewölktem Himmel trauen sie sich ins Flachwasser. Achte auf das Barometer im HUD: Ein fallender Luftdruck kündigt oft einen Sturm an, aber auch eine kurze, intensive Beißphase.
3. Das richtige Loch bohren
Nicht jedes Loch bringt Fisch. Nutze das Echolot sparsam, um Batterien zu sparen, aber effektiv, um Kanten und Senken im Gewässergrund zu finden. Fische sammeln sich oft an diesen Strukturen. Wenn nach 15 Minuten kein Biss erfolgt, ist es Zeit, den Standort zu wechseln – auch wenn es draußen stürmt.